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Unterrichtszeiten: Montag und Donnerstag
von 19.00 bis 20.30 Uhr, Raiffeisenstr. 3, Bad Orb
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Nov
27

Route 66

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Zum 60. Geburtstag erfüllte sich der Bad Orber Peter Slowig seinen Jugendtraum

Mit einer Harley-Davidson befuhr er die legendäre „Route 66" und legte dabei die Strecke von Las Vegas über San Francisco bis nach Los Angeles zurück. Slowig, geboren am 18. August 1943 in Hindenburg/ Oberschlesien, wuchs in Schlüchtern auf, besuchte dort die Grundschule, ehe er ins Marianum in Fulda ging. Der Lehrzeit folgten zehn Jahre Bundeswehr, die er unter anderem für die Fahrlehrerausbildung nutzte. Seine eigene Fahrschule gründete er in Bad Orb am 7. 7. 1977. Seither bildete er mehr als 3.000 Fahrschüler aus. Großen Wert legt er auf eine schnelle und gründliche Ausbildung. Slowig ist begeisterter Hobbyfotograf - ständig lichtet er auf allen Fahrten neue Verkehrssituationen ab. Mittlerweile besitzt er über 1.500 Dias, die er im theoretischen Unterricht einsetzt, so dass die Fahrschüler immer an konkreten Beispielen aus der Umgebung geschult werden. Besondere Highlights in der Ausbildung sind die Sonderfahrten. So geht es bei der fünfstündigen Überlandfahrt entweder nach Walldürn zur Wallfahrtskirche „Heilig Blut" oder zum Bad Orber Wallfahrtsort Dettelbach am Main. Dort wird dann jeweils eine kleine Kirchenführung vorgenommen und die Bitte um immer gute Fahrt in das Messbuch eingetragen. Ein weiterer Höhepunkt sind die Autobahnfahrten. Zwei Fahrschüler fahren gemeinsam samstags nach Heerlen in Holland. Bis zur holländischen Grenze fahren sie genau drei Stunden. Dort übernimmt dann der Chef selber das Steuer und es geht direkt nach Heerlen. Ein gemeinsamer Besuch des Wochenmarktes mit einem Fischessen folgt. Für die Mütter der Fahrschüler werden bei dieser Gelegenheit gleich Blumen, Käse oder Fisch eingekauft. Danach geht die Fahrt über Maastricht und Lüttich nach Banneux in Belgien - ebenfalls ein Wallfahrtsort. Jeder Fahrschüler zapft sich aus der Heiligen Quelle eine oder mehrere Flaschen Wasser ab. Die Rückfahrt beginnt für die Fahrschüler an der belgisch-deutschen Grenze. Die zweite Tour führt nach Straßbourg in Frankreich. Meistens fahren dorthin die Fahrschüler mit Motorradausbildung. In Straßbourg wird das Münster mit der weltberühmten astronomischen Uhr besichtigt. Wenn es dann soweit ist und die praktische Prüfung steht bevor, erhält jeder Fahrschüler seinen „Christopherus", der auch ständig am Auto- oder Motorradschlüssel hängt. Diese Christopherus-Anhänger werden in Banneux bei der Schwester jener Frau gekauft, die im Jahre 1933 die Marien-Erscheinungen hatte.

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